PR für FinTechs: So funktioniert die Markenbildung

Ihre Visionen sind groß, Ihr Denken unkonventionell und ihre Produkte teils abstrakt und erklärungsbedürftig. FinTechs stehen in einem besonderen kommunikativen Spannungsfeld. Ob Robo Advisory, Mobile Payment, P2P-Lending, Video-Ident oder Crowinvesting – FinTechs benötigen gute PR, um sich bei den Stakeholdern zu etablieren und als Marke wahrgenommen zu werden. Weithin sichtbare Erwähnungen in den relevanten Medien schaffen Vertrauen, sorgen für die Sichtbarkeit bei Kunden und Multiplikatoren und können damit den Sprung in Markführerschaft in einem so heiß umkämpften Markt wie der Finanzbranche sichern sichern.

Um sich der heterogenen Zielgruppe von Digital Natives über vermögende Privatkunden bis hin zu Entscheidungsträgern bei Behörden wie der BaFin oder dem BMF anzunähern, gilt es, vor allem bei spezialisierten Top-Journalisten renommierter Wirtschaftsmagazine wie dem Handelsblatt, der Wirtschaftswoche oder dem Manager Magazin zu überzeugen. Dafür ist eine klare Positionierung und eine überzeugende Geschichte ein Muss. Damit die effektive Kommunikation gelingt, muss zunächst der USP für einen Außenstehenden klar umrissen werden: Was macht Ihr FinTech anders? Wie hilft Ihr Unternehmen, die Welt ein Stück besser zu machen? Wie lautet die Gründungsgeschichte? Sind diese Fragen geklärt, kann die eigentliche PR für FinTechs beginnen.

PR für FinTechs heißt Mut zur eigenen Geschichte zu wagen

Bereits Demokrit wusste: „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende“ und plädierte dafür, sich aktiv im Leben zu engagieren. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Kommunikatoren von FinTechs sollte bewusst sein, dass sie sich im ständigen Wettbewerb mit anderen Stories rund um die nächsten Einhörner aus dem Silicon Valley, Hedgefonds und milliardenschweren Konzernmanagern befinden. Daher besteht die Kunst darin, Geschichten im Rahmen des Storytellings zu kreieren, die Menschen bewegen, ihnen in Erinnerung bleiben und Leidenschaft für Ihre Unternehmensvision aufflammen lassen. Fragen Sie sich daher selbst: Warum eignet sich Ihre Gründungsgeschichte für ein großes Porträt? Was hat Ihre Gründungsgeschichte mit der von Steve Jobs gemeinsam? Warum ist Ihre Version genauso groß und wichtig, wie die von Tesla oder Uber? Finden Sie die Antwort auf diese Fragen, denn die Medien sind wählerisch. Nur wer das gleissende Licht einer Vision am Horizont erstrahlen lässt, hat heute eine Chance in den Top-Wirtschaftsmedien porträtiert zu werden. Denn durchschnittliche Pressemitteilungen und werbliche Stellungnahmen fallen schnell durch das Sieb jedes seriösen Redakteurs. Erst durch die überzeugende Geschichte, unkonventionelle Thesen zur Branche und zum Markt lassen sich Fachjournalisten und FinTech-Blogger von Ihrer Kompetenz überzeugen.

CEO muss zur Leitfigur werden

Blickt man auf die deutsche Medienlandschaft wird klar, dass eine Positionierung in kleineren Online-Medien weitaus leichter fällt als die Lancierung von namhaften Artikel in der Top-Wirtschaftspresse. Doch Nischenmedien oder einschlägige Online-Finanz-Medien sind nur bedingt empfehlenswert. Hilfreich für noch kleine FinTechs mit überschaubarem Track Record ist es hingegen, auf führende FinTech-Blogger zuzugehen und Interviews, Podcasts und Artikel zu lancieren. Da diese wie das Zielpublikum zumeist finanzaffin und neuen Ideen sehr aufgeschlossen sind, wird Ihnen bei durchdachten Themenvorschlagen mit Offenheit begegnet. Versuchen Sie mit Zahlen, exklusiven Fakten oder Infografiken zu punkten, statt die Influencer mit Pressemitteilungen zu belästigen. Zusätzlich hat sich gezeigt, dass die Positionierung des CEOs in den Medien für einen erheblichen Auftrieb sorgen kann. Wenn Sie es schaffen, den Journalisten seine Geschichte als Leitfigur zu vermitteln, ist ein Erfolg in der PR nahezu garantiert.

Unkonventionell auf klassischer Bühne

Je digitaler und abstrakter Ihr Produkt ist, desto häufiger sollten Sie in der realen Welt Präsenz zeigen. Neben zahlreichen Online-PR-Erwähnungen ist es daher zusätzlich empfehlenswert, das Management bei renommierten FinTech-Veranstaltungen, Meet-Ups und Konferenzen als Redner zu positionieren (zu nennen wären etwa hier: die Handelsblatt Jahrestagung Banken im Umbruch, Düsseldorf Fintech Meetup, Digital Banking Day 2017, der Mittelstandstalk oder bundesweite FinTech-Stammtische). Hier kann nicht nur die eigene Kompetenz zur Schau gestellt werden, sondern zugleich der persönliche Kontakt zu Bloggern und Journalisten hergestellt werden. Parallel dazu ist es auch möglich, den „Etablierten“ aufzusetzen. Zahlreiche Banken und Beratungsunternehmen bieten Foren und Paneldiskussionen zum „Banking von morgen“ oder weiteren relevanten Themen an.

Für umfassende Analyse Ihrer Präsenz in den Medien und konkrete Handlungsvorschläge ist die Kommunikationsagentur BETTERTRUST der richtige Ansprechpartner: http://bettertrust.de | +49 30 340 60 10 80

3 Gedanken zu “PR für FinTechs: So funktioniert die Markenbildung

  1. Ich glaube auch, dass FinTechs noch größere Sprünge machen könnten, wenn Sie Ihre ganz eigenene und persönliche Geschichte besser kommunizieren würden. Dass mit PR so einiges erreicht werden kann zeigt ja auch das Beispiel N26. Den Aspekt der Events hatte ich so noch nicht auf dem Schirm.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s