7 Regeln des POWERTALKINGS

Was zeichnet gute Rhetoriker aus? Sie verwenden die machtvolle Sprache des POWERTALKINGS. So jedenfalls sah es die US-Amerikanische Linguistin Robin Lakoff, die zahlreiche Gerichtsverfahren analysierte.

Das Ergebnis: die besonders erfolgreichen Anwälte verwendeten ein Sprachstil, der von Selbstbewusstsein, Klarheit, Kompetenz geprägt ist und auf überflüssige Elemente verzichtet. Folgende Punkte sollten Sie daher unterlassen:

  1. Passiv-Formen „ich bin hier nur der Verkäufer“, besser: „ich leite hier den Verkauf“
  2. Zögern („Ich denke…. äh…., dass es ein guter Weg ist“)
  3. Die übermäßige Verwendung von Höflichkeitsformen („Umweltexperte Prof. Dr. Friedrich“, „geschätzter Herr Kollege“, „es wäre wirklich wunderbar, wenn Sie mit bei XY helfen könnten.“)
  4. Absicherungsversuche („Sie wissen schon“, „ziemlich“)
  5. Überkorrekte Sprache
  6. Aufhänger Fragen, die eigentliche Fragen abschwächen? („nicht war“, „(…), oder?“)

Vermeiden Sie es sich zu wiederholen und zu korrigieren und achten Sie darauf, zwischen Ihren Sätzen kurze Pausen einzubauen. Damit geben Sie dem Zuhörer die Möglichkeit das Gesagte zu verarbeiten und sich die Chance auf den nächsten Satz vorzubereiten.

Lakhoff kam zu dem Schluss, dass diejenigen die nach den Regeln des POWERTALKING verwendeten, etwa zehn mal kompetenter wahrgenommen wurde als andere Teilnehmer.

Wem das alles zu kompliziert ist, sollte sich einfach darauf konzentrieren ohne zu stocken zu sprechen und auf jegliches Zögern zu verzichten.

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